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Donnerstag 06 Oktober 2022 Zeit 15:39

Festung auf den Inseln

Mit der Errichtung der Befestigungen an der Mündung der Swine wurde bereits im frühen Mittelalter begonnen. Die Bauarbeiten dauerten dann eigentlich ununterbrochen bis in die Gegenwart hinein an. Dies wurde vor allem durch die geographische Lage von Świnoujście, seine Bedeutung für den Handel, die Meereswirtschaft und die Wehrhaftigkeit bedingt.

Seit Anfang des 17. Jh. haben hier die pommerschen Herzöge, später Dänen und Schweden und in der Jahrhundertwende vom 18. Jh. zum 19. Jh. die Preußen und Franzosen provisorische Befestigungen errichtet. Erst im 19. Jh. hat die preußische Armee damit begonnen, dauerhafte Befestigungsanlagen zu errichten, die Świnoujście dann in eine Festung verwandelten. Die Errichtung der Forts in Świnoujście wurde nach dem ersten militärischen Konflikt mit Dänemark im Jahre 1849 begonnen. Bereits 1863 wurde die Stadt offiziell zur Seefestung erklärt. Während der zweiten Hafenblockade im Jahr 1864 haben die Swinemünder Befestigungsanlagen effektiv die dänische Flotte abgeschreckt. Auch französische Kriegsschiffe haben im Jahre 1870 versucht, den Hafen zu besetzen, aber auch sie nahmen den Kampf mit den Forttruppen nicht auf. In jener Zeit wurde der Hafen auch zum Stützpunkt der preußischen Kriegsmarine. Während der Jahrhundertwende vom 19. Jh. zum 20. Jh. verfügte die Swinemünder Festung über vier stark ausgebaute Forts, die mit schwerer Küstenartillerie bewaffnet und mit immer zahlreicheren Befestigungen aus Beton ausgestattet waren. In der Stadt entstanden eine Kaserne und eine ständige Militärgarnison.

Zu den starken Befürwortern des Festungsbaus in Świnoujście und zum Spiritus Movens der Befestigungsarbeiten wurde Prinz Adalbert von Preußen. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV., sowie die Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. inspizierten den Bauplatz und die sich erweiternden Befestigungen. Es ist hier auch zum Zusammentreffen des Kaisers von Deutschland, des Kaisers von Österreich und des russischen Zaren gekommen. In  Świnoujście weilte auch die berühmte Mata Hari, die aller Wahrscheinlichkeit nach Informationen über die umliegenden Befestigungen sammelte.

Während des I. Weltkrieges stellte Świnoujście einen großen Stützpunkt der Kaiserlichen Marine, jedoch sind hier keine Kämpfe ausgefochten worden. Nach dem Versailler Vertrag musste ein Teil der Festung wieder entwaffnet werden. In der Zwischenkriegszeit und während des II. Weltkrieges stellte der Swinemünder Hafen den größten Stützpunkt der Kriegsmarine auf der Ostsee. Als im Jahre 1945 die sowjetischen Truppen Świnoujście umzingelten, wurde die Festungsmannschaft mit Schiffen in den Westen evakuiert. Einige der Befestigungen wurden dann zerstört.

Nach dem Krieg wurden die Befestigungsarbeiten von den Russen und den Polen weiter genutzt. Die Mehrheit der ehemaligen deutschen Befestigungen ist für militärische Zwecke weiter genutzt worden. Die letzten Verteidigungsobjekte um Świnoujście herum wurden in den 70-er Jahren errichtet. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ haben die hiesigen Befestigungsanlagen ihren Sinn gänzlich verloren und wurden zu einem außergewöhnlichen Zeugnis der Geschichte und zu einer großen touristischen Sehenswürdigkeit.

 

 

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Aufgenommen 31 Juli 2012